4 gute Gründe für nordamerikanische Internate

Academic Excellence: Die „Boarding School“ als Bildungsstätte

Academic Excellence

Staatliche und private High Schools unterscheiden sich stark

In Nordamerika sind die Unterschiede zwischen dem staatlichen und dem privaten Schulsystem hinsichtlich Qualität, Anspruch und Zielsetzung gewaltig. Im Gegensatz zu öffentlichen Schulen können die sogenannten „Independent Schools“, zu denen unsere Partnerschulen gehören, ihren Lehrplan und ihre Zulassungsvoraussetzungen selbst bestimmen. Dies bedeutet in der Regel, dass das Niveau deutlich höher und der Lehrplan anspruchsvoller als an „Public High Schools“ ist. Das Zahlenverhältnis von Lehrkräften und Schülern ermöglicht es Lehrern, sich ein Bild davon zu machen, zu welcher Leistung der Einzelne fähig ist, und individuell darauf zu achten, dass der Schüler sein Potenzial voll entfaltet. Ein breites Angebot von Kursen mit unterschiedlichen Anforderungen sorgt dafür, dass jeder Schüler entsprechend seiner eigenen Leistungsfähigkeit gefördert wird ohne gleichzeitig überfordert zu sein.

Die gute Betreuung seitens der Lehrer und die in Nordamerika herrschende positive Einstellung zum Lehren, Lernen und zur Leistungsbereitschaft färben auch auf internationale Schüler ab. Unserer Erfahrung nach schneiden Jugendliche aus den deutschsprachigen Ländern, die nach einem Auslandsjahr an ihre Heimatschule zurückkehren, dort in der Regel sehr gut ab.

Ein Schuljahr im Ausland auch bei G8 - Erfolg durch kompetente Beratung

Dies gilt auch für Schüler, welche ein deutsches G8-Gymnasium besuchen. Das Wissen, das in acht Gymnasialjahren vermittelt werden soll, muss keineswegs exklusiv durch eine deutsche Schule erfolgen. An nordamerikanischen Internaten ist es dank der Flexibilität bei der Wahl der Kurse und des jeweiligen Schwierigkeitsgrads durchaus möglich, eine Fächerkombination zusammenzustellen, die es einem Schüler erlaubt, trotz Auslandsjahr den Wissensanforderungen der Klassen 11 und 12 gerecht zu werden. Voraussetzung ist eine ausführliche, kompetente Beratung, in welcher die Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes berücksichtigt und mit dem Fächerangebot des gewählten Internats abgeglichen werden.

Schulgeld finanziert beeindruckendes akademisches, sportliches und künstlerisches Angebot

All diese Vorteile, die vom Staat unabhängige Schulen genießen, haben ihren Preis. Diese Bildungseinrichtungen erhalten keine öffentlichen Gelder, sondern sind vollständig auf private Geldquellen, d. h. auf das Schulgeld und auf Spenden angewiesen. Dies bedeutet jedoch auch, dass die Schulen frei entscheiden können, wie sie ihre finanziellen Mittel einsetzen – für kleinere Klassen, individuelle Betreuung, eine große Bandbreite an Kursen und außerschulischen Aktivitäten sowie für die hervorragende Ausstattung im akademischen, sportlichen und künstlerischen Bereich.

A Comprehensive Education: Die „Boarding School“ als Selbstverwirklichungsstätte

A Comprehensive Education

Im Alltag zu Hause sind Schule und andere Interessen schwer zu verknüpfen

Aufgrund der in Mitteleuropa üblichen, recht strikten Trennung von Schule und außerschulischen Interessen finden Sport, Musik und Kunst meist in den späten Nachmittags- und Abendstunden statt. Gleichzeitig stehen dann aber auch die Vorbereitung von Klassenarbeiten und die Erledigung der Hausaufgaben an. Dieser zeitliche Konflikt zwingt Jugendliche immer wieder dazu, sich für maximal ein Hobby zu entscheiden – und dies in einem Alter, in dem der Persönlichkeitsbildung und somit dem Ausprobieren und dem Ausloten der eigenen Stärken besondere Bedeutung zukommt. Die oft auch räumliche Trennung von Schule und Verein, Übungsraum oder Atelier und die damit verbundenen Anfahrtswege erschweren die Koordinierung zusätzlich und erfordern von vielen Eltern eine logistische Meisterleistung.

Stundenplan an Internaten integriert Schule, Lernen, Sport und Selbstverwirklichung

Nordamerikanische Internate hingegen fühlen sich dem Gedanken verpflichtet, dass die Verfolgung sportlicher, künstlerischer, musischer sowie sozialer Interessen ein integraler Bestandteil des Unterrichtsalltags sein sollte. Ziel ist nicht allein, dem Schüler akademisches Wissen zu vermitteln, sondern ihn in seiner Gesamtpersönlichkeit zu fördern. Aus diesem Grund haben der Sport und die musischen Interessen im Stundenplan einen genauso festen Platz wie der eigentliche Unterricht und die allabendliche „study hall“, die den Hausaufgaben vorbehalten ist. Diese klare Struktur wirkt sich im Regelfall auch positiv auf die Entwicklung erfolgreicher Lerngewohnheiten aus.

A Home away from Home: Die „Boarding School“ als zweites Zuhause

A Home away from Home

Das Leben auf dem Campus ist vom Gemeinschaftsgefühl geprägt

Auf dem Campus zu leben, bedeutet Teil einer Gemeinschaft zu sein – und dies 24 Stunden am Tag. Denn an einem nordamerikanischen Internat lernt man nicht nur gemeinsam, man lebt, trainiert, kämpft und jubelt auch miteinander. Dies gilt nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Lehrer, die oftmals auf dem Campus wohnen, als Trainer oder Chorleiter fungieren und die Schüler in ihrer Freizeit betreuen. Teamgeist von frühmorgens bis spätabends: Dieses Gefühl prägt die Atmosphäre an einer Boarding School und begünstigt die schnelle Integration von Neuankömmlingen.

Ein Internatsbesuch ist eine hervorragende Alternative zum Gastfamilienaufenthalt

In Anbetracht dessen halten wir ein Internat, das individuell und der Schülerpersönlichkeit entsprechend ausgewählt werden kann, für eine hervorragende Alternative zur traditionellen Gastfamilie. Ein Punkt, auf den wir bei der Auswahl geeigneter Partnerschulen daher besonders achten, ist die auf dem Campus herrschende Atmosphäre, die familiär sein und das Gefühl von Geborgenheit und Zugehörigkeit ausstrahlen sollte. Ein Schüler, der für einige Monate oder sogar Jahre im Ausland zur Schule geht, soll sich dort zuhause fühlen sowie seinen Platz, Freunde und Vertrauenspersonen finden können.

Among World Citizens: Die „Boarding School“ als interkulturelle Begegnungsstätte

Among World Citizens

Gleichaltrige Jugendliche aus vielen Kulturen lernen sich kennen und schätzen

An einer nordamerikanischen „Boarding School“ lernt ein Schüler nicht nur die US-amerikanische oder kanadische Kultur kennen, sondern trifft auch auf gleichaltrige Jugendliche aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Dieser Umstand fördert gegenseitiges Verständnis und Toleranz, Teamgeist und Anpassungsfähigkeit, und lehrt die Akzeptanz anderer, kulturell bedingter Anschauungen und Werte als etwas Selbstverständliches zu begreifen.

Der Schüler entwickelt sich in vielerlei Hinsicht weiter

Zum ersten Mal von zu Hause fort zu sein und sich in einer fremden Kultur zurechtfinden zu müssen, prägt zudem die eigene Persönlichkeit, erfordert ein höheres Maß an Eigenständigkeit und stärkt das Selbstbewusstsein. Das Engagement des Einzelnen in der Schulgemeinde wird hoch geschätzt und die Übernahme verschiedener Aufgaben und Verantwortlichkeiten dient der Entwicklung von Führungskompetenzen.
Ganz nebenbei lernt der Schüler selbstverständlich auch die Beherrschung der Fremdsprache und schließt Freundschaften mit Jugendlichen aus der ganzen Welt, was später Anlass zu zahlreichen Reisen geben dürfte.